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Klimaschutz auf Landesebene – Podiumsdiskussion im E-Werk

von Robert Hofmann

Am gestrigen Freitag, dem 21.Juni, fand in der Clubbühne des E-Werks eine von der Stadt-SMV und „Fridays for Future Erlangen“ organisierte und dem E-Werk unterstützte moderierte Podiumsdiskussion zum Thema „Klimaschutz auf Landesebene“ statt. Als Gäste waren Christian Lehrmann (CSU), Mitglied des Bezirksvorstands, Martin Stümpfig (Die Grünen), MdL, Gabi Schmidt ( Freie Wähler), MdL, Phillip Dees (SPD), Mitglied des Landesvorstands und Matthias Fischbach (FDP), MdL, anwesend. Und natürlich war auch das humblatt mit dabei.

Als die Diskussion gegen Viertel nach Sechs begann, waren rund 70 Interessierte – vor allem Schüler- gekommen. Sie waren nicht umsonst dort, denn Die von Thomas Voit und Anton Novak [Stadt-SMV; Anm. d. Red.] moderierte Diskussionsrunde war ein voller Erfolg. Mehr als zwei Stunden lang diskutierten die fünf Politiker auf so produktive Art und Weise, sodass die beiden Moderatoren gezwungen waren, ihnen ein Zeitlimit zu setzen, um den Rahmen nicht zu sprengen. Alle Beteiligten waren sich sicher, dass Klimaschutz ein enorm wichtiges Thema ist, doch insbesondere Martin Stümpfig setzte radikale Forderungen und meinte, Klimaschutz würde weh tun und sei notwendiger als wirtschaftliche Interessen. Diskutiert wurde außerdem eine mögliche CO2- Steuer und der von der FDP bevorzugte Zertifikatehandel. Einig waren sich alle, die öffentlichen Verkehrsmittel müssten besser und günstiger, sprich attraktiver gemacht werden. Natürlich wurden noch einige andere Punkte diskutiert, deren Auflistung den Rahmen sprengen würde. Nach der Diskussion konnten sich die Zuschauer mit einbinden und Fragen stellen.

Wie bereits erwähnt war die Diskussion ein großer Erfolg, die allen Beteiligten gefallen hat. Ich möchte mich im Namen des humblatts bei der Stadt-SMV für die Organisation bedanken.

Von links nach rechts: Martin Stümpfig ( Die Grünen), Matthias Fischbach (FDP), Philipp Dees (SPD), Anton Novak & Thomas Voit (Stadt-SMV). Gabi Schmidt (Freie Wähler), Christian Lehrmann (CSU)

Das Weihnachtskonzert

Das  Weihnachtskonzert fand dieses Jahr in der Herz Jesu Kirche in Erlangen statt. Nach einem Lied des Projektchors zu Beginn begrüßten zuerst der dortige Pfarrer Matthias Wünsche und anschließend Schulleiter Herr Nöhring die Anwesenden, bevor es richtig los ging.

Projekt-, Unterstufen- und großer Chor sangen zahlreiche Lieder. Außerdem gaben Holz- und Blechbläserensemble und  das Unterstufenorchester  sowohl Weihnachts- als auch klassische Lieder zum Besten. Dazwischen trugen Schüler des Rhetorikkurses schöne Gedichte vor. Besonders beeindruckend waren  die zusammen von (Projekt-)Chor und Orchester gespielten Musikstücke. Von Johann Sebastian Bach bis Theodor Fontane reichte die Bandbreite der performten Stücke. Es war ein sichtlich gelungener Abend, auf den die verschiedenen Musikgruppen  von Herrn Eckl, Frau Wasserscheid und Herrn Rieger lange und erfolgreich vorbereitet wurden, sodass es an Beifall zum Schluss nicht mangelte.

~Robert Hofmann

Das Erlanger Römerboot

Die Universität Erlangen-Nürnberg baute anlässlich ihres 275. Jubiläums unter der Leitung der Professur für Alte Geschichte ein römisches Patrouillenboot, die Fridericiana Alexandrina Navis, kurz F.A.N., in Originalgröße nach. Vorbild ist das Wrack II, das nahe der Donau bei Oberstimm gefunden wurde und jetzt im „Kelten-und-Römer-Museum“ in Manching ausgestellt ist. Ein Jahr hat es gedauert, das Boot zu bauen, der Stapellauf war am 12.5. diesen Jahres.
Das Römerboot ist wirklichkeitsgetreu nachgebaut: 15,70 m lang, max. 2,70 m breit, ca. 2,1 t schwer, Tiefgang bis zu 50 cm, Durchschnittsgeschwindigkeit ca. 4-5 Knoten (etwa 8 km/h). Es wurde von Anfang April 2017 bis Mitte 2018 direkt vor der Haustüre unserer Schule gebaut.
Die Einweihung des Bootes erfolgte am 23.03.2018 im Dechsendorfer Weiher. Die Lagerung des Bootes im Wasser garantierte, dass die Planken wirklich dicht hielten.
Um das Boot zu bauen bediente man sich verschiedenster Techniken: Zugeschnitten
wurden Fichten, Kiefern und Eichen von einem Sägewerk. Nach Errichtung einer Werft auf dem Sportplatz der Universität ging der Bau April 2017 los. Der römische Bootsbau wurde unter fachkundiger Leitung von professionellen Bootsbauern nachgeahmt.

Durch die für das Mittelmeer charakteristische sog. Nut- und Federbauweise kam das Projekt fast völlig ohne Eisennägel aus. Das Boot entstand durch eine Gemeinschaftsarbeit von ganz unterschiedlichen Helfern. Beteiligt am Bau waren Studenten, Schüler (auch des GFE) und andere Freiwillige aus der Region.

Vor dem zwischenzeitlich stattgefundenen Stapellauf am 12.05.2018 erfolgte das Training. Getestet wurden die verschiedenen Riemenlängen und Rudergriffe , sowie unterschiedliche Segel.
Im Rahmen des Universitätsjubiläums sind weitere Aktionen geplant. Mitte Juli hatte die FAN mit ihrem Schwesterschiff Victoria die lange Reise von Erlangen bis Linz gewagt.
Später ging es sogar bis Tulcea in Rumänien weiter.
Alle weiteren Aktionen findet man unter http://www.egea-ev.de.

~ Andrea Dreyer

(Bildquelle: https://www.fau.de/2018/05/news/veranstaltungen/leinen-los-fuer-das-roemerboot-der-fau/ )